Dienstunfähigkeitsversicherung Soldaten Bundeswehr Vergleich Test

  • Das Risiko für Dienstunfähigkeit bei Soldaten der Bundeswehr ist hoch. Das Soldatenversorgungsgesetz bietet Berufssoldaten unzureichenden Schutz bei Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand.
  • Zeitsoldaten und freiwillige Wehrdienstleistende werden ohne Mindestversorgung aus dem Dienst entlassen und müssen die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beantragen
  • Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll und wichtig. Sie schützt vor den Folgen der Berufsunfähigkeit und ergänzt die Mindestversorgung / Ruhegehalt mit einer zusätzlichen privaten Rente (Rahmenvertrag Bundesministerium der Verteidigung DBV)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung reicht bei Soldaten nicht aus. Bei Dienstunfähigkeitsversicherung die Kriegsklausel beachten (Schadensausgleich und Ausfallbürgschaft nach § 63b SVG)
  • Tarife und Leistungen vergleichen hilft Kosten sparen. Wir zeigen Ihnen die Testsieger und stellen einen Online Rechner zur Verfügung

Vergleich Dienstunfähigkeitsversicherung Soldaten

Soldaten der Bundeswehr sind Bedienstete des Staates und haben Beamtenstatus. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung reicht als Schutz nicht aus.

  • Nur mit der Dienstunfähigkeitsklausel sind Sie als Beamter und Soldat ausreichend abgesichert.

Speziell für Beamte konzipierte Dienstunfähigkeitsversicherungen sind sinnvoll und unbedingt zu empfehlen.

Da die Tarife der Anbieter in Preis und Leistung große Unterschiede aufweisen, sollten Sie die Versicherungen vergleichen. So hat die Stiftung Warentest in ihrem DU Test festgestellt, dass sich bei vergleichbaren Leistungen die Beiträge deutlich unterscheiden.

DU-Versicherung Test

Die besten DU-Versicherungen im Preis-Leistungs-Vergleich: Experten der Stiftung Warentest / Finanztest empfehlen in ihrem Dienstunfähigkeitsversicherung Test folgende Versicherungen mit der echten Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte und Soldaten der Bundeswehr.

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Wieviel Kostet die DU-Versicherung für Soldaten?

Wie in der Berufsunfähigkeitsversicherung üblich, werden die Kosten auch für die Dienstunfähigkeitsversicherung nach folgenden Kriterien berechnet:

  • Alter des Versicherten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
  • Gesundheitszustand (Gesundheitsfragen und eine Gesundheitsprüfung sind auch hier obligatorisch)
  • Höhe der versicherten Summe an Dienstunfähigkeitsrente

Von besonders günstigen Konditionen profitieren Sie beim “Rahmenvertrag Bundeswehr“. Dies ist ein Rahmenvertrag zwischen dem Bundesministerium für Verteidigung und einer Vereinigung von privaten Versicherern.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Da private Versicherungsgesellschaften die Kriegsklausel in der DU-Versicherung haben, werden Zahlungen in Folge von Kriegseinsatz und Waffengewalt im Ausland ausgeschlossen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung wird die private Rente auch dann ausgezahlt, wenn Sie aufgrund von Erkrankung, Unfall oder Verletzung im Auslandseinsatz auch mit Waffeneinsatz dienstunfähig werden.

Nutzen Sie unseren Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner und berechnen Sie Ihre individuellen Kosten im Monat. Oder fordern Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleich an. 

Dienstunfähigkeit bei Soldaten

Wenn die gesundheitliche Verfassung eines Soldaten nicht mehr dem Tauglichkeitsgrad entspricht, wird er als dienstunfähig eingestuft und in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Bei Dienstunfähigkeit besteht Anspruch auf die Mindestversorgung.

  • Bei Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand besteht Anspruch auf Ruhegehalt. Höhe abhängig von geleisteter Dienstzeit und der letzten Dienstbezüge
  • siehe auch Dienstunfähigkeitsversicherung Polizei

Zeitsoldaten und Freiwillige Wehrdienstleistende sowie Reservisten werden bei Feststellung der Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen und werden rückwirkend in der gesetzlichen RV pflichtversichert.

Beamte in der Bundeswehr in zivilen Berufsfeldern werden nach dem Beamtenversorgungsgesetz mit einem Ruhegehalt versorgt.

Viele Gründe sprechen für eine DU-Versicherung für Soldaten als sinnvolle Absicherung gegen die Folgen der Dienstunfähigkeit. Lesen Sie hier, warum eine Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.

Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit

  • Versorgungslücke bei Soldaten: Ruhegehalt, Unfallruhegehalt und erhöhtes Unfallruhegehalt sind geringer als die aktuellen Dienstbezüge
  • Alters- und dienstgradabhängige Versorgung  nur durch Mindestruhegehalt
  • Keine Aussicht auf Beförderung in Erfahrungsstufen
  • Wegfall der kostenlosen truppenärztlichen Versorgung und Heilfürsorge – zusätzliche Kosten für private Kranken- und Restkostenversicherung
  • Ist eine Dienstzeit von mindestens 5 Jahren nicht abgeleistet, so wird der Berufssoldat ohne Ruhegehaltsanspruch entlassen.

Soldatenversorgungsgesetz Wehrdienstbeschädigung

Wird ein Berufssoldat in Folge von Wehrdienstbeschädigung (WDB) dienstunfähig, stehen ihm zusätzliche Leistungen im Rahmen der Beschädigtenversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetzt (SVG) zu

Scheidet ein Soldat wegen Dienstunfähigkeit (jedoch ohne Bezug zum Dienst) vorzeitig aus dem Wehrdienst aus, entstehen große Versorgungslücken. Für die Auszahlung des Ruhegehaltes muss eine Dienstzeit von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden.

Die Versorgungslage bei Soldaten mit weniger als 5 Dienstjahren ist bei Eintreten der Dienstunfähigkeit prekär. Deshalb empfehlen Experten eine private Dienstunfähigkeitsversicherung als existenziellen Schutz gegen den Verlust der Arbeitskraft

Soldaten auf Zeit (SaZ) Entlassung aus dem Dienst

Bei Dienstunfähigkeit wird der Soldat auf Zeit vorzeitig aus dem Dienst entlassen. Es bestehen keine Ansprüche im Rahmen der Mindesversorgung für Beamte. Es erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV). Die Pflichtbeiträge zahlt der Bund rückwirkend gemäß der Bruttobezüge des Zeitsoldaten.

Freiwillige Wehrdienstleistende FWD und Reservisten

  • auch für freiwillige Wehrdienstleistende (FWD) und Reservisten gelten die Bestimmungen der gesetzlichen Rentenversicherung als Voraussetzung für die Erwerbsminderungsrente
  • Die Rente wegen Erwerbsminderung gibt es erst nach 5 Beitragsjahren in der Pflichtversicherung
  • Bei Wehrdienstbeschädigung entfällt die Wartezeit

Beamte in der Bundeswehr Frühpensionierung

  • Mindestversorgung bei Frühpensionierung
  • Nach einer ruhegehaltsfähigen Dienstzeit von mindestens fünf Jahren beträgt das Ruhegehalt mindestens 35 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge.
  • Statt des Ruhegehaltes sind 65 % der jeweils ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4 anzurechnen.
  • Mindestversorgung erhöht sich um 30,68 Euro für den Soldaten im Ruhestand und die hinterbliebene Witwe / Witwer.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten sinnvoll

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung sollten Soldaten am besten mit der Soldatenklausel abschließen. Außerdem sind folgende Aspekte in den Vertragsbedingungen sinnvoll und wichtig:

  • Verzicht auf die konkrete und abstrakte Verweisung unabhängig von Alter und Dienstgrad sowohl bei Zeitsoldaten als auch bei Berufssoldaten
  • Prognosezeitraum bei Berufsunfähigkeit (BU) nicht länger als 6 Monate und rückwirkende Zahlung der Rente
  • spezielle “echte” Dienstunfähigkeitsklausel für Soldaten
  • unbegrenzter und weltweiter Versicherungsschutz bei Dienstunfähigkeit
  • Auslandsmandate sollten als passives Kriegsrisiko eingestuft werden, damit Leistungen im Ernstfall nicht ausbleiben
  • verkürzte BU Gesundheitsfragen bzw. keine Gesundheitsprüfung bei Rente bis 1.000 Euro pro Monat
Soldaten der Bundeswehr sollten sich unbedingt privat gegen die Folgen von Dienstunfähigkeit absichern. Die Lage bei Soldaten auf Zeit und freiwilligen Wehrdienstleistenden ist noch unzureichender. je früher Sie eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Mit einem DU Vergleich sparen Sie außerdem Kosten und können sich eine maximale private Rente für den Ernstfall sichern

Bei Vorerkrankungen, hohen Risikozuschlägen oder gar Ablehnung des Vertrages gibt es einige Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dienstunfähigkeitsversicherung: