Berufsunfähigkeit: Ursachen & Statistik

Die Gründe und Ursachen für Berufsunfähigkeit sind laut Statistik vielfältig. Statistisch gesehen müssen 20-25 Prozent der Berufstätigen in Deutschland vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, weil körperliche oder geistige Beeinträchtigungen eine Weiterbeschäftigung unmöglich machen und die Berufsunfähigkeit festgestellt werden muss. Betroffen sind hierbei nicht mehr nur Berufe der Handwerker wie Dachdecker, Maurer und Krankenpfleger, sondern auch kaufmännische Angestellte, Rechtsanwälte und Informatiker werden immer häufiger berufsunfähig.

Insofern ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, um die Lücke zwischen gesetzlicher Erwerbsminderungsrente und tatsächlichem Bedarf über eine private Berufsunfähigkeitsrente zu schließen. Im folgenden die hauptsächlichen Berufsunfähigkeit Ursachen und die Statistik in Deutschland.

Statistik Berufsunfähigkeit: Ursachen und Gründe

Als berufsunfähig gilt, wer seinen Beruf aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung nicht mehr ausüben kann und daraufhin die Berufsunfähigkeit festgestellt wurde. Betrachtet man die Berufsunfähigkeits-Statistik, gehören diese Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für die Berufsunfähigkeit:

  • 38 Prozent psychische Erkrankungen
  • 15 Prozent Skeletterkrankungen
  • 14 Prozent Krebs
  • 10 Prozent Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • 2 Prozent Unfallursachen
  • 21 Prozent sonstige Ursachen

Psychische Probleme und Burn-Out führen vermehrt zur Berufsunfähigkeit

Anhand dieser Auflistung wird deutlich, dass es nicht mehr nur die Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Bandscheibenvorfall sind, die zu einer Berufsunfähigkeit führen. Als Ursachen einer Berufsunfähigkeit kommen immer häufiger auch psychische Erkrankungen hinzu, die wie das Burn-Out-Syndrom in allen Berufen gleichermaßen vorkommen können. Auch Beschäftigte in vermeintlich „risikoarmen“ Berufen müssen also damit rechnen, berufsunfähig zu werden.

Statistik legt nahe: Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll

Eine private Absicherung ist in diesen Fällen unabdinglich, denn insbesondere die Berufsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen wird von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente häufig nicht oder erst nach langem Kampf anerkannt. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen leistet bereits ab einer prognostizierten BU-Dauer von sechs Monaten. Wichtig ist es aber auch hier, darauf zu achten, dass psychische Erkrankungen übernommen werden. Der Berufsunfähigkeitsversicherung Test, wie ihn Stiftung Warentest, Finanztest oder Focus Money durchführen, gibt hierzu wichtige Informationen. Zu lesen auf unserer Startseite unter berufsunfaehigkeitsversicherung-test-vergleich.com

Welche Berufe sind von Berufsunfähigkeit besonders betroffen?

In jedem Beruf besteht somit das Risiko, berufsunfähig zu werden. Einige Berufe jedoch sind deutlich risikoreicher als andere, denn statistisch gesehen werden hier häufiger Renten wegen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ausgezahlt.
Diese Berufe sind besonders betroffen:

  • Dachdecker
  • Krankenpfleger
  • Schlachter
  • Tiefbauer
  • Maurer
  • Maler
  • Sozialarbeiter
  • Bauhilfsarbeiter
  • Hilfsarbeiter
  • Betonbauer

Risiko für Berufsunfähigkeit bei handwerklichen Berufen am höchsten

Betrachtet man diese Berufsunfähigkeits-Statistik, werden vor allem handwerkliche Berufe als sehr risikoreich angesehen. Bei Dachdeckern beispielsweise besteht ein bis zu 50%iges BU Risiko, bei Maurern ist das Risiko für Berufsunfähigkeit mit 37 Prozent nur unwesentlich geringer. Auch bei den Sozialarbeitern scheiden gut 36 Prozent der Erwerbstätigen vorzeitig aus dem Beruf aus. Neben körperlichen Erkrankungen spielen hier wohl vor alle die psychischen Belastungen eine große Rolle. Dabei können die Berufsunfähigkeits-Ursachen vielfältig sein. Somit ist diesen Berufsgruppen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung in jedem Fall zu empfehlen.

Einteilung in Berufsgruppen und Risikogruppen 1 bis 4

Um die individuellen Risiken beim Abschluss einer BU Versicherung zu berücksichtigen, wird jeder Versicherungsnehmer in eine bestimmte Berufsgruppe eingestuft. In der Berufsgruppe 1 beispielsweise gibt es ein nur geringes Risiko, berufsunfähig zu werden, weshalb hier vor allem Architekten, Wirtschaftsprüfer und Anwälte zu finden sind. In der Berufsgruppe 2, der Programmierer, Bank- und Bürokaufleute zugegliedert sind, gibt es ein normales BU-Risiko. Bei den Berufsgruppen 3 und 4 hingegen ist das Risiko entsprechend höher. Abhängig hiervon werden die Beiträge für die Versicherung berechnet, wobei bei höheren Risiken auch die Beiträge steigen.

Um dennoch eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung mit niedrigem Beitrag zu finden, bietet es sich an, den BU Versicherung Rechner zu nutzen und einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich durchzuführen. Auch Experten wie die Stiftung Warentest sowie die Finanztest überprüfen regelmäßig die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung und zeigen auf, welche Versicherer günstige Prämien für Handwerker, Krankenpfleger und Floristen bieten. Auch die Prämien für Selbstständige und Beamte werden genau überprüft und gegenübergestellt. So finden Interessierte mit dem unabhängigen BU Vergleich nicht nur die beste BU, sondern auch das günstigste Angebot.