Berufsunfähigkeitsversicherung Rating Franke Bornberg 2017

BU Rating

Berufsunfähigkeitsversicherung Rating 2017 von Franke und Bornberg

Auch Anfang 2017 sorgt das bekannte Analysehaus Franke und Bornberg (F & B) wieder für Transparenz bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Sieben Unternehmen wurden mit dem begehrten Siegel „FFF“ ausgezeichnet, vier davon erhielten in allen drei untersuchten Kategorien die Bestnote „hervorragend“. Hier die Rankings aus dem Berufsunfähigkeitsversicherung Rating von Franke und Bornberg 2017.

BU Rating 2017: Kriterien im BU Test von Franke und Bornberg

Die Bewertung der folgenden Kriterien fließt in die Gesamtnote ein. Das BU Rating erfolgt anhand eines Vergabeschlüssels mit Mindestanforderungen im Berufsunfähigkeitsversicherung Test.

  • Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase
  • Kundenorientierung in der Leistungsregulierung
  • Stabilität des BU-Geschäfts

Um eine Gesamtwertung „FFF“ zu erhalten, müssen die Versicherer in allen drei Beurteilungen mindestens mit „sehr gut“ abschneiden, außerdem müssen mindestens zwei von drei Prüfpunkten mit „hervorragend“ bewertet sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung Rating 2017:  Unternehmensrating ergänzt den BU Produktvergleich

Ein bloßer BU-Versicherungs-Vergleich von Preisen und Bedingungen greift nach Auffassung der F & B Geschäftsführung, Michael Franke und Katrin Bornberg, deutlich zu kurz. Um die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Versicherers und damit die Stabilität der Beiträge langfristig zu beurteilen, ist das Unternehmensrating eine wichtige Grundlage. Hier steht das Versicherungsunternehmen als Ganzes auf dem Prüfstand.

Tipp: siehe dazu auch die Testergebnisse aus dem Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich von Stiftung Warentest und Co.

Für die Analyse der Professionalität reichen statistische Zahlen allein nicht aus. F & B geht deshalb in die Unternehmen, zieht Stichproben, macht Interviews mit den Experten. Fragebögen mit hohem Potenzial an Fehlern oder sogar bewusster Manipulation werden durch nachprüfbare Fakten ersetzt. Es reicht nicht, wenn ein BU-Versicherer seine Kundenorientierung behauptet – bei F & B muss er sie auch beweisen.

Die Bedeutung der Angebots- und Antragsphase in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Der BU-Antrag ist die einzige Chance des Versicherers, Angaben zum Risiko zu erhalten. Ein Schwerpunkt der Prüfung durch F & B ist die Vermeidung von ungewollten Verletzungen der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Das kann durch eine klare Strukturierung des Antrags erreicht werden und ist aus zweierlei Gründen wichtig.

Einerseits ist der Versicherungsschutz für den Kunden nichts wert, wenn er im Leistungsfall (BU-Rente) mit einem Rücktritt oder einer Anfechtung durch den Versicherer rechnen muss. Andererseits kauft sich der Versicherer für den Fall, dass er die Leistung nicht ablehnen kann, untertarifierte Risiken ein. Das geht zu Lasten der Stabilität und damit auf Kosten aller Versicherten in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Tipp: Rankings und Ratings zur Berufsunfähigkeitsversicherung anderer Analysten

Ein sauber gestalteter Antrag hilft aber nicht nur bei der korrekten Einschätzung des Risikos. Für den Kunden bietet er die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Absicherung bei Berufsunfähigkeit. Alle Beteiligten – auch der Vermittler – haben zudem ein Interesse an schneller Bearbeitung und einer geringen Ablehnungsquote. Auch darauf bezieht sich die Beurteilung durch F & B.

BU Rente: Unterstützung in der Leistungsphase

Nach einem Leistungsantrag will der Kunde vor allem schnelle Klarheit. Geprüft wird von Franke und Bornberg neben der Qualität der Leistungsentscheidung der Berufsunfähigkeitsversicherung auch die Leistungsbearbeitung, also Transparenz, Offenheit und Verständlichkeit der Kommunikation. Die Unterstützung des Kunden, beispielsweise durch einen Reha-Dienst, fließt ebenso in die Bewertung ein.

Stabilität als Hauptkriterium der BU-Versicherer

Während die beiden Segmente der Kundenorientierung mit je 25 % zur Gesamtnote beitragen, hat die Stabilität des Geschäfts einen Anteil von 50 %. F & B geht der Frage nach, ob der BU-Versicherer in der Lage ist, das Kollektiv langfristig stabil zu führen, seinen Leistungsverpflichtungen nachzukommen und Beiträge konstant zu halten. Um dies zu erreichen, muss eine Vielzahl von Instrumenten ineinandergreifen.

Tipp: Wie viel kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei gewünschter Rente? Zum Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner

Die Zeichnungspolitik des Versicherers sollte so ausgelegt sein, dass ungünstige Risikoselektionen vermieden werden. Das betrifft sowohl objektive als auch subjektive Komponenten. Durch eine unzureichende Risikoprüfung oder zu niedrige Beiträge in gefährdeten Berufsgruppen kauft sich der Versicherer überproportional viele objektiv hohe Risiken ein.

Ein zu hoher Absicherungsgrad, also im Vergleich zum Einkommen sehr hohe Leistungen, beeinflussen das subjektive Risiko negativ. Es ist statistisch nachweisbar, dass bei hoher Einkommensabsicherung erheblich mehr Leistungsansprüche gestellt werden – ganz einfach, weil der Anreiz weiterzuarbeiten nicht gegeben ist.

Neben der Risikobeurteilung werden auch die Leistungsprüfung, das Controlling und die Stabilität des Bestandes von F & B bewertet.

Berufsunfähigkeitsversicherung Rating und Ranking 2017 von Franke und Bornberg

Im Unternehmensrating zur Berufsunfähigkeitsversicherung von Franke und Bornberg 2017 schneiden diese vier Unternehmen mit dreimal „hervorragend“ ab:

Mit zweimal „hervorragend“ und einmal „sehr gut“ wurden bewertet:

Hier weitere Informationen zum  BU Rating 2017 von Franke und Bornberg auf der Unternehmenswebseite

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